Reise blog von Travellerspoint

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Borneo - Teil II

Ölpalmen statt Urwald

semi-overcast 32 °C
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Borneo - undurchdringlicher Regenwald von Küste zu Küste, voll mit exotischen Tiere? Von wegen! Alles zusammengenommen ist Borneo eine herbe Enttäuschung für mich. 90% des Dschungels sind bereits abgeholzt und durch endlose Palmölplantagen ersetzt worden. Hier in Sabah hat man vergleichsweise winzige Gebiete unter Schutz gestellt. In den anderen Teilen Borneos sieht es noch düsterer aus. Zu spät! Für die Tierwelt sehe ich keine Hoffnung. Orang-Utans, Nashörner und Elefanten bleiben auf diesen grünen Inseln gefangen, eingekreist von diesen verfluchten Palmen. Es ist zum Heulen was hier passiert ist und weiterhin passiert.

Sepilok ist vor allem bekannt für sein Orang Utan Rehabilitation Center. Weil das so so gut lief hat man nun noch ein Sunbear Rehabilitation Center daneben gebaut. Dazu noch ein Rainforest Discovery Center und irgendwo gibt es in der Nähe auch noch ein Center für die Nasenaffen. Nichts davon werde ich mir ansehen. Ich bin so was von sauer, ich will die Tiere in ihrer ursprünglichen Umgebung sehen und nicht in einem Gehege im Zoo. Purer Kommerz - von wegen Rehabilitation. So kommt es, dass ich Borneo wieder verlasse, ohne auch nur einen einzigen der Orang Utans gesehen zu haben, wegen denen ich eigentlich hergekommen war.

Deswegen gibt es im 2. Teil des Borneo Berichts keine Fotos und nichts zu berichten. Ich flog zurück nach KK, sah zu wie die deutsche N11 Weltmeister wurde und das war wirklich das einzige Highlight auf diesem Trip.

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Eingestellt von Tom Travel 07:09 Archiviert in Malaysia Kommentare (0)

Manta? Manta!

Bali - Lembongan - Komodo

sunny 28 °C
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2 Stunden fliege ich von Kota Kinabalu nach Bali. Ein erzwungener Zwischenstopp, denn da wo ich eigentlich hin will komme ich mal wieder nicht direkt. Es darf wieder geraten werden: Wo ist mein nächster Stopp? Um es dieses Mal etwas interessanter zu machen, bekommen die, die mein nächstes Reiseziel richtig tippen eine Postkarte von dort.

Jetzt erst Mal Bali. Zum 7. Mal bin ich nun schon auf dieser Insel, habe alles schon gesehen was man so als Tourist gesehen haben muss. Wenig hat sich verändert seit ich vor 3 Jahren zuletzt hier war. Kleinigkeiten aber doch. Im Fajar hat die Zahnfee hat ein neues Gebiss, im Gora Beach gibt es WiFi,

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im Warung 96 spielen sie keine Jason Mraz CDs mehr

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und im Alleycats kostet der Redbull-Wodka jetzt 1€ statt 1$.

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Statt Mädchen und Ganja bekomme ich nun auf der Straße Cialis angeboten - aber das liegt wohl eher an mir.
Nach 2 Nächten reicht es mir vom Trubel in Legian und ich nehme das Speedboot nach Lembongan. Eine kleine Insel etwas östlich von Bali, etwa 1 Stunde mit dem Boot entfernt.

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Als ich letztes Mal dort war kam ich nicht zum Tauchen. Dabei soll es hier die besten Dive Spots rund um Bali geben. Mantas sieht man hier angeblich häufig, bei sehr viel Glück auch einen Mola-Mola (Sonnenfisch). Vielleicht endet hier meine Pechsträhne, die bisher dafür gesorgt hat dass ich in über 200 Tauchgängen noch nie einen Manta gesehen habe. Gäbe es beim Tauchen so etwas wie die "Big 5", dann wäre der Manta sicher dabei. Zunächst sieht es nicht danach aus. An den ersten beiden Tagen sind die Wellen in Manta-Bay zu hoch und wir müssen an anderen Stellen tauchen.

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Das ist allerdings auch alles andere als schlecht. Gute 20m Sicht, 95% gesunde Korallen und eine Unmenge von Fischen am Riff. Erinnert mich ans Rote Meer und stellenweise an Una-Una in Sulawesi. Zwei meiner liebsten Tauchspots bisher. Sollen doch die Massen weiter ruhig zu den Gilis im Nordosten von Lombok pilgern, dann bleibt das hier ein Geheimtipp und länger erhalten. In Lembongan ist alles etwas teurer als in Bali. Vermutlich ist das der Grund, warum der große Ansturm hier nicht statt findet. Weiße, saubere Strände mit kristallklarem Wasser findet man hier und nicht auf Bali. Auch das hat sich scheinbar noch nicht herum gesprochen.

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An meinem letzten Tag sind die Wellen endlich nicht mehr ganz so hoch und wir können zur Manta-Bay. Das Wasser hier ist deutlich kälter, mich friert es nach wenigen Minuten trotz 5mm-Anzug wie einen Schneider. Die Sicht ist hier wegen dem hohen Wellengang auch viel schlechter als die Tage zuvor. Zu sehen gibt es erst Mal nichts. Wenig Fische, kaum Korallen. Das hier ist eine Putzstation für Mantas, angeblich 80% Chance einen zu sehen. Dann warten wir Mal. Es wird immer kälter, mir würden die Zähne klappern wenn ich nicht den Regulator im Mund hätte.

Plötzlich höre ich das Signal des Diveguides. Irgendetwas gibt es zu sehen. Ich folge seiner ausgestreckten Hand und sehe...nichts. Ich beschließe einfach mal in die Richtung zu schwimmen und da taucht er auf: Mein erster Manta! Zieht gemütlich in 10m an mir vorbei. Klasse! Ich schaue zur Seite, da kommt ein zweiter, viel größerer direkt auf mich zu - schwimmt dann direkt über mich weg. Der ist so groß, es wird kurz dunkel - Wahnsinn! Eigentlich könnte ich jetzt wieder ins Boot, denn was ich sehen wollte habe ich gesehen. Gut dass ich es nicht gemacht habe, denn ganz am Ende des Tauchgangs kommt noch ein dritter vorbei. Ich bin trotz der Kälte happy und vollauf zufrieden.
Der zweite Tauchgang bringt keine weiteren Großfische. Mola-Molas waren heute nicht zu sehen, das wäre vermutlich zu viel des Guten gewesen. Die Unterwasserlandschaft ist allerdings Spitze - um Klassen besser als das vielbesuchte Gili Trawangan hier um die Ecke.

Das war es dann mit Lembongan, ich habe gesehen was ich wollte und nehme die Nachmittagsfähre zurück nach Bali. Da schlägt er wieder zu - der Kamerateufel. 4 Spiegelreflexkameras hat mich diese Reise schon gekostet: 1 geklaut, 3 im Wasser versenkt. Fast wäre eine 4. dazu gekommen und das passierte so:

Es gibt keine Jettys auf Lembongan, man muss die letzten Meter durch die Wellen knie- bis hüfttief zum Boot waten. Genau in dem Moment als ich den letzten Schritt aus dem Wasser aufs Boot mache reißt der Riemen der Tragetasche mit der Kamera und alles fällt ins Wasser. Ich hechte sofort hinterher, bringe die Tasche ins Trockene. Dann nehme ich die Kamera aus der triefenden Tasche und entferne den Akku.
Das darf doch echt nicht wahr sein. Monatelang schleppe ich die Kamera samt Tasche durch die Gegend und der Riemen hält und genau im einzig bedenklichen Moment reißt das Ding? Das ist doch echt eine Seuche!

Ich trockne die Kamera mit meinem T-Shirt soweit es von außen geht. Ob Wasser drin ist kann ich erstmal nicht feststellen - sieht aber nicht danach aus. Ein paar Stunden später setze ich den Akku ein und mache ein paar Fotos. Sieht gut aus, allerdings noch keine endgültige Entwarnung. Die erste Kamera, die zum Neujahr in Sydney "getauft" wurde, fing auch erst einige Tage später an zu spinnen. Wir werden sehen...

Nur eine Nacht in Bali, dann fliege ich nach Labuan Bajo auf Flores. Bisvor wenigen Jahren gab es dort nur eine Attraktion: Komodo Nationalpark mit den gleichnamigen Riesenwaranen. Die habe ich schon gesehen, deswegen kann ich mich dieses Mal voll aufs Tauchen konzentrieren. Leider hat die Billigairline Merpati pleite gemacht und ich muss einen relativ teuren Flug mit Wings Air nehmen.

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Kein Ort hier in der Gegend hat sich so verändert wie Labuan Bajo. Noch vor 5 Jahren ein schmutziger Hafen, allerdings mit schöner Aussicht auf die Bucht und die vorgelagerten Inseln.

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Jetzt reiht sich entlang der Hauptstraße ein Diveshop an den anderen. Überall wird neu gebaut, der Tauchtourismus ist endgültig hier angekommen. Die Preise sind entsprechend hoch, ein Geheimtipp ist das jetzt nicht mehr. Allerdings auch nichts für Tauchanfänger. Das Tauchgebiet zwischen den Inseln Komodo und Rinca ist bekannt-berüchtigt für starke Strömungen.

Schon am Tag nach der Ankunft habe ich 3 Dives gebucht - es werden 3 Dives der Oberklasse für mich. Unser Boot ist das stärkste, 600 PS auf dem Wasser bringen mich schnell an den gewünschten Dive-Spot. Ist zwar ein wenig teurer als die anderen Dive-Operators, aber das ewige Getucker bis man mal am Ziel ist fällt hier weg.

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Erster Tauchgang "Castle Rock". Wegen starker Strömung machen wir einen "negative entry", d.h. Rolle rückwärts ins Wasser und sofortiges Abtauchen kopfüber. Keine Zeit sich an der Wasseroberfläche zu sammeln und dann gemütlich nach unten zu sinken, die Strömung ist hier zu stark. Würde man das machen wäre man irgendwo auf dem offenen Meer bevor man den Boden erreicht. Ich habe zu wenig Blei dabei und muss ziemlich strampeln um meinen Tauchkollegen nach unten zu folgen - komme dabei ziemlich außer Atem. Ein Viertel meiner Luft geht schon beim Abstieg drauf. Gut dass ich mich am Boden ausruhen kann. Auch hier starke Strömung, also heißt es sich an irgendeinem toten Stein festhalten und die Show genießen.

Die Show, das sind etwa ein halbes Dutzend Weißspitzenhaie, die hier auf und ab schwimmen. Im Hintergrund jagen Thunfische und Barracudas vorbei. Ziemlich einmalig, so viele Großfische auf einen Blick zu haben. Zur Mittagspause legen wir am Liveaboard des Diveshops an, der hier gerade vor Anker liegt.

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Zweiter Tauchgang am "Crystal Bummie", Drift-Dive. Starke Strömung wie gehabt, dieses mal lassen wir uns treiben. Immer schön an der Riffkante entlang. Super Sicht, unglaublich vielfältige Korallen und wieder ein Haufen großes Zeug zu sehen. Haie, Barracudas, Drücker, etc.
Im 3. Dive am "Cauldron" kommt etwas, dass ich noch nie gemacht habe. Zunächst ganz normal der Abstieg auf gut 20m in eine Senke zwischen 2 Inseln. Unten am Boden ist von der Strömung kaum etwas zu spüren, aber über uns rauscht es wie ein Fluss vorbei. Dann steigen wir am Ende der Senke auf, mitten in die Strömung und ab geht es wie am Rummelpatz in der Achterbahn. Wir werden mit unglaublicher Wucht mitgerissen, so schnell habe ich mich unter Wasser noch nie bewegt. Mit aller Kraft schwimme ich zur Seite aus der Strömung dem Guide hinterher. Gar nicht so einfach in dem Strudel eine Richtung zu halten und nicht an einen Korallenstock geklatscht zu werden. Hat sich aber gelohnt, denn hinter einem Felsen bekommen wir eine Art Windschatten und kurz darauf kommt ein kleiner Manta daher. Direkt auf mich zu! Ich hätte ihn anfassen können. Kaum habe ich das verdaut kommt seine Mammi. Riesig, direkt über mir, wunderbar angestrahlt von der Sonne bei 20m Sicht. Das ist noch besser als meine erste Begegnung in Lembongan. Mein Manta-Count geht nun auf 5. Allein dieser erste Tag Tauchen hat den Weg hierher schon gelohnt. Alles was nun noch kommt ist Bonus.

Das dürfte mein letzter Beitrag aus Indonesien gewesen sein, also nochmal die Quizfrage: Welches ist mein nächstes Reiseland?

Eingestellt von Tom Travel 04:28 Archiviert in Indonesien Kommentare (0)

Komodo Tauchen & Warane

Unter und über Wasser wunderbar

sunny 29 °C
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Jetzt reicht es doch noch für einen weiteren Blog-Beitrag aus Indonesien. Morgen geht mein Flieger nach ??? (bisher hat es noch keiner richtig erraten und ich muss keine Postkarten schreiben). Ich war noch 4 Tage auf Flores. Das Tauchen um Komodo und Rinca war absolute Weltklasse. Ich war noch mal am Castle Rock und beim Crystal Bummie - und es war sogar noch besser als beim ersten Mal. Dieses Mal kamen zwei richtig große Graue Riffhaie zu dem halben Dutzend Weißspitzen. Schon sehr geil wenn man ohne den Kopf zu drehen 6 und mehr Haie im Blickfeld hat.

Tags darauf fuhren wir nach Batu Bolong. Ich hatte schon viel von dieser Dive-Site gehört. Alle Divemaster und Tauchlehrer hier nominieren diesen Platz als ihren Favoriten. Batu Bolong ist an der Wasseroberfläche nur ein winziger von Vögeln vollgeschissener Steinhaufen. Nach allen Seiten fällt es steil ab, das was unter Wasser geboten wird ist beispiellos. Ich habe das Glück, dass die Gezeiten gerade drehen und es keine Strömung hat. Nur dann kann man komplett um diesen Unterwasserberg herum tauchen. Die Südseite ist spekatkulär. Noch nie habe ich so viele Fische und Korallen gesehen.
Die Nordseite ist sogar noch besser. Ich weiß gar nicht wo ich zuerst hinschauen soll. Der Blick geht über eine Steilwand hinab ins Dunkelblaue, darüber ein Canyon. Muränen, Zackenbarsche, Schildkröten, Korallen in allen vorstellbaren Farben und Formen. Schon lange vor Ende des Tauchgangs weiß ich, dass ich nach über 25 Jahren Tauchen meine neue Nr. 1 gefunden habe. Leider ist die maximale Tauchzeit viel zu schnell erreicht. Hier würde ich gerne eine Woche lang jeden Tag tauchen - besser wird es einfach nicht.
Dieser Dive hat mich vermutlich für lange Zeit verdorben. Was soll denn nun noch kommen was da mithalten kann?

Der zweite Tauchgang des Tages geht zum hiesigen Manta-Point. Ein großer Rochen kommt auch tatsächlich vorbei gesegelt. Für mich Nr. 6. Das Sahnehäubchen auf den Tag. Den dritten Tauchgang spare ich mir und lasse mich mit ein paar anderen auf Rinca absetzen um. Diese Insel gehört auch zum Komodo Nationalpark und mit etwas Glück kann man hier die großen Echsen treffen.

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Es ist bereits früh am Nachmittag und sehr heiß. Schlechte Chancen einen der Warane zu sehen. Bei der Hitze liegen sie bestenfalls irgendwo im Schatten herum. Unsere kleine Gruppe bekommt einen Guide mit Stock zur Verteidigung.

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Los geht der Marsch. Drei der Tiere liegen in der Nähe der Ranger Station, fast wie Haustiere. Wir erklimmen einen Hügel in sengender Hitze.

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Im offenen Gelände sind die Chancen gleich Null einen Waran zu sehen, aber da unten im Dschungel unter den Bäumen, da könnten noch welche sein.

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Wir marschieren schon über eine Stunde, da stoppt der Guide und gibt ein Zeichen. Neben dem Pfad liegt ein Waran.

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Der sieht ziemlich vollgefressen aus, lässt sich kaum stören und ich kann zum Fotografieren nahe ran gehen.

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Nach einiger Zeit wird es ihm aber dann doch zu bunt und er sucht sich züngelnd einen ruhigeren Platz ohne Störungen.

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Bester Tauchgang meines Lebens, 1 Manta und etliche Komodo-Warane - was für ein Tag! Das ist nicht zu toppen. Deswegen beschließe ich am letzten Tag nicht mehr zu Tauchen (Batu Bolong stand nicht auf dem Programm) und miete statt dessen ein Moped. 30km von hier mitten im Dschungel gibt es eine Schlucht mit schönem Wasserfall. Der Cunca Wulang Wasserfall - da fahre ich hin.

Nach 30km Teerstraße in Mosambik-Qualität kommen 5km die man kaum als Straße bezeichnen kann. Selbst mit einem Allrad wäre das nicht einfach gewesen. Ich hoppel da mit meinem Moped drüber so gut es geht. Dann ist endgültig Ende und es geht nur noch zu Fuß weiter. 30 Minuten einen schmalen Pfad bergauf und bergab durch dichten Dschungel. Keine Tiere zu sehen, aber trotzdem eine der besseren Märsche durch Regenwälder auf dieser Reise.

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Das letzte Stück gehe ich am Fluss entlang, kann den Wasserfall schon hören.

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Ganz alleine bin ich auch hier nicht. Eine handvoll Touristen außer mir haben den beschwerlichen Weg hierher ebenfalls hinter sich. Der Canyon hier ist nicht nur hübsch, er bietet auch die schöne Gelegenheit aus 10m Höhe reinzuspringen.

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Mein Steiß ist seit dem Sprung in Bosnien vor 1 Jahr ( Die Brücke von Mostar ) immer noch beschädigt, aus dieser Höhe ging auch Kopf voraus. Das tut mir jedenfalls weniger weh. Den Wasserfall zu fotografieren ist nicht einfach. Er verschwindet in der Schlucht und man müsste schon eine wasserdichte Kamera haben um ihn von unten zu knipsen.

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Der Abstecher nach Flores hat sich echt gelohnt. Nach der Enttäuschung mit Borneo war das dringend notwendig für meine Reisemoral. Zurück nach Bali, ich komme abends an, der Verkehr ist eine Katastrophe. 1 Stunde 20 Minuten hat der Flug von Flores nach Bali gedauert, 1 Stunde warte ich aufs Gepäck - der nagelneue Airport in Bali läuft trotz zusätzlich erhobener Airport-Tax alles andere als rund - und brauche dann fast 2 Stunden mit dem Taxi für die 4 km ins Hotel. Den letzten Kilometer gehe ich mit Gepäck zu Fuß weil es schneller geht.

In Bali habe ich nur noch ein Kurzaufenthalt von 2 Tagen und dann geht es weiter nach ??? - wer mitraten will kann mir eine Mail schicken, auf Facebook posten oder die Kommentarfunktion hier nutzen. Kleiner Tipp: Mit Englisch kommt man in meinem nächsten Reiseland nicht weit.

Eingestellt von Tom Travel 09:10 Archiviert in Indonesien Kommentare (4)

Timor Leste

nie gehört?

sunny 31 °C
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An mein nächstes Ziel kommt man nur von Singapur, Darwin oder so wie ich von Denpasar/Bali aus. Bei nur 3 Flügen die hier täglich abzufertigen sind, ist am internationalen Flughafen der Hauptstadt Dili nicht gerade viel los.

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Es gab etliche Tipps und tatsächlich hat es einer richtig geraten. @Stephan wenn du mir deine Adresse an ts(at)wizz-con.de schickst, dann versuche ich eine Postkarte zu finden. Bisher habe ich noch keine gesehen - dieses Land steht wirklich ganz am Anfang des Tourismus.

Dieses Land gibt es erst seit 10 Jahren auf der Weltkarte. Touristen sind hier eine Rarität. Timor Leste ist sehr arm aber gleichzeitig unglaublich teuer für Besucher. Wie schon in Mosambik habe ich wieder keine Erklärung für diese Tatsache. Auch dort war alles doppelt so teuer wie im Nachbarland. Ein 3. Welt-Land mit 1. Welt-Preisen? So wird das nichts mit mehr Einnahmen durch Tourismus. Die Leute werden dann doch lieber nach Indonesien nebenan fahren. Es gibt hier nichts was es dort nicht günstiger gibt.

Offiziell spricht man hier portugiesisch und Tetu - beides kann ich nicht. Oft rettet allerdings das wenige Bahasa, dass ich aus Indonesien kann. Es gibt kaum organisierten Touren, Infrastruktur ist außerhalb Dilis kaum vorhanden. Man hat es nicht leicht sich diesem Land etwas anzuschauen. Es gibt allerdings ein paar Tauchshops, einer davon in der Nähe meines Hostels. Auch das Tauchen ist relativ teuer. Mit dem Minibus geht es eine Stunde nach Osten immer an der Küste entlang.

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Tauchboote gibt es hier nicht, man taucht direkt vom Ufer weg.

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Dafür waren es überdurchschnittlich gute Tauchgänge. Etwa so gut wie Lembongan, aber halt auch doppelt so teuer. Für diesen Preis hätte es so spektakulär wie in Komodo sein müssen - war es aber nicht.

Jetzt muss ich mir für die verbleibende Zeit etwas Anderes überlegen. Ich sehe keinen Sinn darin hier fürs Tauchen noch mehr Geld auszugeben. Mein Hostel ist die günstigste Möglichkeit hier zu übernachten. Nur hier trifft man auf die paar wenigen anderen Touristen, die es hierher verschlagen hat. Mit James und Fred mache ich einen Ausflug zum hiesigen Wahrzeichen. Mal zur Abwechslung kein Buddha, sondern eine Jesus-Statue. Das hier ist eines von nur 2 christlichen Ländern in Asien (Philippinen ist das andere).

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Die Strände auf dem Weg dorthin sind von weitem recht hübsch anzusehen und völlig menschenleer.

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Wenn man näher hinsieht kommt die Ernüchterung. Sieht aus wie in Albanien - angeschwemmter Plastikmüll überall. Das lädt nicht gerade zum Baden ein. Hin sind wir mit dem Taxi gefahren, zurück wird beschwerlich. Weit und breit kein Fahrzeug und erst recht kein Taxi. Die ersten paar Kilometer gehen wir zu Fuß in sengender Hitze ohne Schatten. Dann haben wir Glück - ein Pickup hält neben uns an und nimmt uns den Rest auf der Ladefläche mit in die Stadt.

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Fred, mein Sitznachbar aus dem Flugzeug, Alex, mein Zimmernachbar und ich beschließen zu 3. ein Auto zu mieten und auf eigene Faust in den Osten der Insel zu fahren.Entlang der Küste feine Tropenstrände - dieses Mal fast ohne Plastikmüll.

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Im Landesinneren hübsche Reisfelder

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Nach 3 Stunden machen wir Halt für die Nacht in Baucau. Dort treffen wir Sophie, Johnny und ihre beiden Söhne Tito und Noah (12 und 14) - die sind mit dem Bus unterwegs, wollen sich uns aber anschließen. Nun fahren wir zu 7. in einem Auto für 5. Unser Mietwagen hat zwar 4-Rad-Antrieb, aber wegen der hohen Zuladung liegt er ziemlich tief. Mal sehen ob das auf diesen miserablen (Mosambik-Niveau) Straßen gut geht.

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Eingestellt von Tom Travel 05:39 Archiviert in Osttimor Kommentare (1)

Die Luft ist raus...schon wieder!

Ups, I did it again

semi-overcast 30 °C
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Natürlich ist das mit der Zuladung und der tiefen Straßenlage nicht gut gegangen. Auf dem Weg von Com an der Küste nach Los Palos geht es über eine üble Schotterstrecke. Etliche Male sitzen wir böse auf und es schrammt unheilvoll vom Unterboden. Ein Check ergibt, dass der Auspuff, der normal einen runden Querschnitt haben sollte, mittlerweile fast auf der gesamten Länge mehr die Form eines Halbmonds hat. Ein Wunder dass bisher noch nichts gebrochen ist. Viele Schläge dieser Art hält das nicht mehr aus - dabei steht uns das schlimmste Stück von Tutuala 8km hinunter nach Jaco Island noch bevor.

Etwas später ein Zischen von der Hinterachse. Hier entweicht Luft unter hohem Druck. Der Reifen war von Anfang an dieser Aufgabe nicht gewachsen. Völlig abgefahren auf 1mm Profil, das hohe Gewicht, die spitzen Steine - jetzt ist er platt und auf der Lauffläche klafft ein großes Loch. Flicken ist hier nicht mehr möglich.

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Werkzeug raus, Auto aufbocken, Reifen wechseln. Das Spiel kenne ich schon aus Tasmanien und Texas. 15 Minuten später sind wir wieder fahrbereit - allerdings nun ohne Reservereifen. Wenn jetzt noch etwas passiert, dann stehen wir lange.

Nach Tutuala kommt das schlimmste Stück. Nachdem wir noch 2-3 Mal aufgesessen sind gehen Fred und Sophie zu Fuß. Die Kids, Johnny, Alex und ich fahren weiter. Unser Toyota RAV4 ist für diese Art Piste nicht geeignet, das steht jetzt fest. Alex und Johnny steigen an den kritischen Stellen aus und dirigieren mich an die Stellen mit der besten Bodenfreiheit.

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An einer Stelle gabelt sich der Weg. Offensichtlich ist irgendwo vor uns auf der alten Strecke ein Problem. Was da vorne los ist kann ich nicht erkennen, aber ich vermute dass es besser ist den neuen Weg zu fahren. Ein Stück bergauf, dann durch tiefe Spurrinnen bergab - es wird schlammig. Stehenbleiben und zurück geht jetzt nicht mehr. Vor mir ein tiefes Schlammloch. Das sieht verflucht noch mal haargenau so fies aus wie das in dem ich in Botswana 5 Stunden fest saß. Jetzt kann ich keine Rücksicht mehr auf den Unterboden nehmen - aufs Gas und durch! Es schrammt fürchterlich als wir auf der anderen Seite aus dem Wasser kommen. Die Reifen drehen ein wenig durch aber mit dem letzten bisschen Schwung kommt der Wagen auf der anderen Seite im Trockenen zum Stehen. Geschafft! Gebrochen ist auch nichts. Der Auspuffquerschnitt ist nun allerdings noch flacher als zuvor. Eine Stunde später erreichen wir den Strand vor Jaco Island ohne weitere Zwischenfälle. Sehr geiler Strand, wieder menschenleer und dieses Mal blitzsauber.

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Als Unterkunft bekommen wir kleine traditionelle Bambushütten.

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Zum Essen gibt es hier leider fast nichts. Reis mit Gemüse und ein Ei drauf. Fisch wurde uns versprochen, den gab es aber dann nicht weil der Fischer heute angeblich krank war. Am nächsten Morgen ist es leider bedeckt, in der Nacht hat es geregnet. Nicht gut für Strandurlaub und erst recht nicht gut für das Schlammloch dass da oben auf uns lauert. Jenes Schlammloch, dass ich nur mit viel Schwung und ohne Rücksicht auf Verluste durchfahren konnte. Ich weiß nicht ob es eine Alternativroute gibt und wie wir da bergauf durchkommen sollen.

Meine Stimmung ist am Boden. Ich befürchte das Schlimmste. Für die Rückfahrt haben wir die Rollen getauscht. Fred fährt und ich laufe an den kritischen Stellen voraus und dirigiere. Es geht alles gut - bis wir zum Schlammloch kommen. Das ist schon durch einen Toyota Landcruiser besetzt.

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Der wollte wohl langsam durch und hat sich dabei hoffnungslos fest gefahren. Sieht bei ihm nun genau so aus wie meine Misere in Botswana. Nur er hat keinen High-Lift-Jack, keine Diff-Sperre und nicht mal ein Seil dabei. Schieben, Holz unterlegen - alles hilft nichts.

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Auch lässt sich sein 4-Rad-Antrieb nicht aktivieren. Mit Antrieb nur von der Hinterachse kommt er hier nicht raus. Es bleibt nun keine Wahl, wir müssen die alte Route nehmen. Die sieht übel aus. Die halbe Straße ist weggebrochen und es klafft ein tiefes Loch. Es bleibt nur sehr wenig Platz zwischen Loch und Böschung.

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Auf der linken Seite eine tiefe Schlammspur. Die Baumstämme auf dem Foto werden vielleicht mal ein Brücke, im Moment sind sie nutzlos. Eine Seite im Schlamm, die rechten Räder bedrohlich nah an der Kante zum Loch, dirigiere ich Fred über die Engstelle. Uff - wieder geschafft! Danach kommen noch ein paar weitere knifflige Stellen, aber keine ist mehr so schlimm wie diese. Wir kommen ohne Probleme in Baucau an und bleiben dort wieder für eine Nacht.

Ab hier ist die Straße relativ gut. Meistens geteert, aber sehr eng und immer wieder gespickt mit tückischen Schlaglöchern. Als es gerade mal so richtig schön läuft, bin ich einen Moment unaufmerksam und komme mit der linken Seite etwas von der Straße ab. Dafür habe ich mir ausgerechnet eine Stelle ausgesucht, die keinen Fehler erlaubt. Die Kante der Fahrbahn ist sehr scharf und es geht 20cm nach unten auf den Schotter. Das hat der linke Hinterreifen nicht überlebt. Ein riesen Loch klafft in der Seitenwand. Nun stehen wir 65km von Dili entfernt ohne Reservereifen. Einheimische; die mittlerweile eingetroffen sind, sagen uns dass wir nur dort einen Reifen bekommen können. Ich muss also sehen wie ich da hin komme.

Alex will mich begleiten und wir stoppen einen Bus. Der hält an und fährt erst Mal nicht weiter. Der Grund? Auch er hat genau jetzt an dieser Stelle einen Platten und muss erst Mal Reifen wechseln. Ich glaube fast das liegt das an mir. Platte Reifen sind scheinbar mein Karma. Gegen Mittag bin ich beim Autovermieter und schildere mein Problem. Wir haben beschlossen auch die nächsten 2 Tage zu siebt weiter ein Auto zu mieten. Diesmal aber eines das diesen Bedingungen gewachsen ist und Platz für 7 Personen hat. Meine Wahl ist ein Pajero mit viel Bodenfreiheit. Mit dem neuen Auto und einem Reserverad im Kofferraum fahre ich wieder zurück. Dort erwarten mich Fred und Johnny sehnsüchtig, Sophia und die Kinder sind per Anhalter ebenfalls zurück nach Dili gefahren. Reifen gewechselt und es geht zurück zum Autoverleiher, zu 3. mit 2 Autos - endlich mal viel Platz. Den für unsere Zwecke völlig ungeeigneten Toyota geben wir zurück.

Am nächsten Morgen geht es früh los in die Berge. Timor ist klein, aber Mount Ramelau,der höchste Berg hier, ist ebenso hoch wie Deutschlands Zugspitze. Nur 100km entfernt von Dili, d.h. 4-5 Stunden Fahrt.

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Die Straßen dorthin sind überraschenderweise noch viel schlechter als die in den Osten der Insel. Timor Leste schlägt nun Albanien und Mosambik in der Disziplin: "Schlechteste Straßen der Welt"

Es geht ständig bergauf und wird angenehm kühl. Auf halbem Weg halten wir in Aileu. Einige von uns haben nicht genug warme Sachen für die Berge dabei. Was bei uns in der Altkleidersammlung landet, taucht hier wieder auf. Für 1-2 $ pro Teil kann man hier warme Kleidung kaufen.

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Nebenan läuft gerade ein Volleyballspiel unter großem Zuschauerinteresse.

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Gegenüber auf dem Markt wird angeboten was der Bergbewohner so braucht. Tabak, Bethel, Gemüse und Gewürze.

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Ich habe meine Sonnenbrille kurz zuvor zerbrochen, Ersatz finde ich hier nicht. Restaurants gibt es nicht, ein paar Hühnerspieße vom Grill am Straßenrand sind heute unser Mittagessen.

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Maubisse, das letzte Dorf bevor es von der Hauptstraße (haha!) hinauf in die Berge geht.

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Nur 18km, aber wieder stelle ich erstaunt fest, dass es noch schlimmere Straßen gibt als die, auf der wir gerade eben gefahren sind. Fast anderthalb Stunden dauert das letzte Stück. Stellenweise ist es mehr eine Motocross-Teststrecke als ein Weg. Der Pajero kommt problemlos damit zurecht. Es ist das letzte Stück kalt und neblig, man sieht nichts von den Bergen und der Landschaft.

Endlich kommen wir in Hato Builico an. Ein nagelneues Guest House gleich am Ortseingang und sie haben sogar etwas zu Essen. Wir bestellen Huhn mit Reis und Genüse - das Einzige was es gibt. Nicht viel aber besser als nichts. Ein Angestellter fährt auf dem Moped los - offensichtlich um Hühner zu kaufen. Ofen gibt es nicht, das Huhn wird auf offener Flamme gegrillt. Gegrillt ist das falsche Wort - verbrannt trifft es besser. Außen verkohlt innen blutig wird es mit trockenem, kaltem ungesalzenen Reis und etwas lappigem Gemüse angerichtet. Wir lassen es dreimal zurück gehen damit es endlich durchgebraten wird und bekommen es jedes Mal mehr verkohlt und innen immer noch blutig zurück. Mittlerweile habe ich mich am kalten Reis und Gemüse satt gegessen und verzichte auf weitere Verkostung des Brandopfers. Gut dass wir unseren eigenen Wein dabei haben.

Einige von uns stehen um 4 Uhr auf um auf den Gipfel zu gehen. Für mich ist das nichts, ich wüßte nicht wie ich da wieder runter kommen soll und kann ausschlafen. Sehr bedauerlich, denn es wäre ein Spitzentag für eine Bergtour gewesen. Sonne satt, windstill, keine Wolken und oben eine Sicht von Küste zu Küste.

Frühstück ist inklusiv und besteht aus einem kalten Spiegelei, einer trockenen Semmel von vorgestern und lauwarmen Tee. Ich bin hier auf Diät ohne es jemals geplant zu haben. Etwas Vernünftiges zu Essen zu bekommen ist in Timor Leste außerhalb der Hauptstadt Dili nahezu unmöglich. Als die Gipfelbesteiger wieder zurück sind fahren wir die selbe üble Holperstrecke zurück nach Dili.

Ich habe genug gesehen von diesem Land. Teuer, schwierig zu bereisen, nichts Besonderes zu sehen. Kein Wunder, dass hier kaum ein Tourist her kommt. Mein nächstes Ziel ist Darwin, Australien. Sicher noch teurer, aber dort gibt es bestimmt bessere Straßen und etwas Ordentliches zu Essen.

Eingestellt von Tom Travel 19:25 Archiviert in Osttimor Kommentare (2)

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